Gemeindeversammlung am 19. Juni 2026

Gemeindeversammlung am 19. Juni 2026

Gemeindeversammlung am 19. Juni 2026

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Gemeindeversammlung am 19. Juni 2026

Gut 25 Gemeindeglieder nutzten die Gelegenheit, sich bei der Gemeindeversammlung am 19. Juni aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen in unserer Kirchengemeinde und im Kooperationsraum zu informieren.

Pfarrer Thorsten Melchert, Presbyterin Gudrun Schlaphorst und Pfarrer Stefan Schafflick berichteten über die Arbeit des Kooperationsrats und den geplanten Zusammenschluss der vier evangelischen Kirchengemeinden Mirjam (Ascheberg/Drensteinfurt), Lüdinghausen, Olfen und Senden zum 1. Januar 2028 zu einer gemeinsamen evangelischen Kirchengemeinde.

Weniger Kirchenmitglieder, sinkende Kirchensteuereinnahmen, steigende Kosten sowie Veränderungen im haupt- und ehrenamtlichen Engagement stellen die Gemeinden vor Herausforderungen. Die Verantwortlichen sehen in einer Vereinigung der vier Kirchengemeinden zu einer Gemeinde eine gute Lösung: Kräfte können gebündelt, Verantwortung gemeinsam getragen und kirchliches Leben langfristig gesichert werden.

Informiert wurde auch über den aktuellen Stand der Pfarrstellenbesetzung der vakanten Pfarrstelle im Kooperationsraum nach dem Weggang von Pfarrer Ansbert Junk aus Lüdinghausen. Besonders hingewiesen wurde auf den Probegottesdienst mit Pfarrerin Katrin Hirschberg-Sonnemann, die sich für die 1. Pfarrstelle im Kooperationsraum bewirbt. Der gemeinsame Gottesdienst aller vier Kirchengemeinden findet am 05.07., 9.30 Uhr in Lüdinghausen, Kirche an der Burg, Klosterstr. 1. An diesem Sonntag wird dann kein Gottesdienst in der Christuskirche in Olfen sein. Gemeindemitglieder, die eine Mitfahrgelegenheit brauchen, werden gebeten, sich im Gemeindebüro zu melden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Zukunft der Gebäude der Christuskirche. Pfarrer Thorsten Melchert und Marianne Smula erläuterten die aktuellen Ideen, am Standort in der Von-Vincke-Str. Gemeinderäumlichkeiten in einem Neubau auf dem Gelände der Christuskirche zu schaffen, so dass der Standort, wenn auch mit wesentlich weniger Raum, in der Nachbarschaft des evangelischen Kindergartens bleibt. Dargestellt wurden auch Überlegungen, die Gemeindeangebote unter den geänderten räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen in der Übergangszeit einer Bauphase und langfristig zu sichern.

In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass viele die Notwendigkeit der Veränderungen nachvollziehen können, aber auch Wehmut über die Aufgabe von Altvertrautem und Liebgewonnenen wurde geäußert. Gleichzeitig bewegt viele die Frage, wie kirchliches Leben künftig gestaltet werden kann, wenn weniger hauptamtliche Mitarbeitende und Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

Die Verantwortlichen warben darum, dass sich die Gemeindemitglieder aktiv in den Veränderungsprozess einbringen. Dabei geht es nicht nur um organisatorische Fragen der Vereinigung und die Gebäudeentwicklung, sondern auch um die Gestaltung der Gemeindearbeit und eine gemeinsamen Identität für die neue Kirchengemeinde. Interessierte Gemeindemitglieder sind eingeladen, Ideen, Anregungen und Fragen in den Prozess einzubringen. Wer mitdenken oder mit anpacken möchte, Anregungen oder auch Sorgen loswerden möchte, kann sich an Pfarrer Thorsten Melchert wenden.

Nach zwei intensiven Stunden klang die Gemeindeversammlung mit einem informellen Austausch bei kühlen Getränken und Fingerfood aus.

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